Crossposting: Mastodon + Twitter · Beide Welten vereint

Crossposting zwischen den Plattformen Twitter und Mastodon ist möglich. Der Mikroblogging-Dienst Twitter ist eine Plattform mit Reichweite. Telegrammartige Kurznachrichten („Tweets“) erreichen ein Publikum von circa 300 Millionen Menschen. Mastodon ist die Alternative im Fediverse, die auf Dezentralität und Datenschutz setzt. Das Crossposting vereint beide Welten.

Was ist Mastodon?

Mastodon ist ein dezentraler Mikroblogging-Dienst, den Eugen Rochko (LinkedIn) im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat. Basierend auf Open-Source besteht das Netzwerk anders als Twitter aus vielen dezentralen Instanzen, die miteinander kommunizieren können und sogar selbst betrieben werden können. Das soziale Netzwerk fügt sich damit mit anderen Diensten ins Fediverse ein. Ich selbst nutze die Mastodon-Instanz von GGC-Project (Danke für alles!). Man findet mich hier.

Ich persönlich finde es eine herausragende Leistung von Eugen, einem Programmierer aus Jena, ein soziales Netzwerk etabliert zu haben, welches eine freie Alternative zu Twitter darstellt. Sogar die Landesregierung von Baden-Württemberg ist hier vertreten. Oder anders formuliert: Das Land BW geht hier mit gutem Beispiel voran. Definitiv Inspiration für andere Bundesländer.

Mastodon vs. Twitter

Ich persönlich habe bei Mastodon lange Zeit eine Auszeit genommen. Denn ursprünglich hatte ich einen Account bei der Instanz Mastodon.at. Diese hat allerdings ihren Betrieb eingestellt. Sehr ärgerlich, wenn man Zeit und Mühen investiert und die Inhalte auf der Instanz im Nirvana verschwinden. Wenigstens konnte man seine Follower mitnehmen bzw. übertragen. Da der Betrieb einer Mastodon-Instanz mit Kosten verbunden ist, die Nutzung aber meist kostenlos ist, empfehle ich an die Instanz-Betreiber zu spenden oder selbst eine eigene Instanz aufzusetzen.

Zudem besteht das bekannte Henne-Ei-Problem. Der Wert einer Plattform steigt mit der Zahl der Nutzerschaft bzw. dem Impact der dort vertretenen Personen. Auf der Plattform Twitter habe ich festgestellt, dass man sich mit Menschen vernetzen kann, die aufgrund ihrer Reichweite noch mehr bewegen können. Im Endeffekt ist Twitter nur Mittel zu einem höheren Zweck. Das #TeamDatenschutz leistet dort gute Arbeit. Meine „Anwalt- und IT-Clique“ ist hier versammelt.

Gleichsam ist Mastodon definitiv der Hort, der meine Grundsätze am besten repräsentiert. Eine geniale Leistung deutscher Programmier-Kunst, die auf Open-Source und Dezentralität setzt. Daher hoffe ich, dass sich immer mehr Menschen diesem Netzwerk anschließen bzw. dieses zumindest parallel zu Twitter nutzen. Ich selbst habe festgestellt, dass meine Community auf Mastodon viel persönlicher ist. Twitter wiederum gibt mir Zugang zu Gate-Keepern der Branche. Ich nutze die Plattformen intensiver und kombiniere beides mit dem Crossposter auf Github.

Crossposter: Mastodon + Twitter

Dafür habe ich die Webseite vom Projekt Crossposter besucht und sowohl meinen Twitter als auch meinen Mastodon-Account verknüpft. Das Projekt hatte ich schon länger auf dem Schirm und den Twitter-Account auch bereits hinzugefügt. Leider konnte ich den Mastodon-Account nicht hinzufügen, da es mir immer eine Fehlermeldung ausgegeben hat. Ich dachte der Fehler liegt im Programm, aber das Problem saß vor dem Computer. Heute habe ich das Problem gelöst: Statt meinen Mastodon-Account im Format „https://social.dev-wiki.de/@mrdatenschutz“ eingegeben, funktioniert es mit: „mrdatenschutz@social.dev-wiki.de“ (Nutzername at Instanz).


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LG Mr. Datenschutz – die Adresse für Datenschutz und Freiheit

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