Tuxedo Computers im Test! Linux Computer / PCs / Notebooks | MRDS

Hallo liebe DatenschützerInnen,

in diesem Artikel stelle ich Ihnen das Unternehmen TUXEDO Computers GmbH vor. TUXEDO hat mir im Mai 2020 den Linux Laptop TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5 zugeschickt, damit ich diesen für euch intensiv testen kann.

DANKE TUXEDO Computers!

Wie bin ich auf Tuxedo aufmerksam geworden?

Schaut man sich in diversen Foren (z.B. im Forum von Kuketz IT-Security) um und surft im Internet vermehrt auf Seiten mit den Themenschwerpunkten Datenschutz und IT-Sicherheit, wird man sehr schnell auf das freie Betriebssystem Linux bzw. die verschiedenen Linux-Distributionen aufmerksam. Eine Alternative zu den gängigen proprietären Betriebssystemen Microsoft Windows und Apple macOS. Grundsätzlich lässt sich Linux auf jeder (auch schwächerer) Hardware installieren. Dies hat aber auch dazu geführt, dass Linux in der Öffentlichkeit bzw. der medialen Wahrnehmung als „Frickel-System“ angesehen wird. Je nachdem, wie kooperativ sich die Hardware bzw. der Hersteller zeigt, lässt sich Linux leichter oder schwerer betreiben. „Tuxedo Computers“ setzt sich als Hardware-Spezialist für Linux ein. Da ich selbst die Mission von Open Source Software – und damit auch Linux – unterstütze, war mir schnell klar, dass ich mit Tuxedo zusammenarbeiten möchte. Da ich dabei auf die „Sponsoring-Seite“ von Tuxedo aufmerksam geworden bin, war für mich klar: Das ist meine Chance! Ich schrieb also an die auf der Webseite genannte E-Mail-Adresse eine Nachricht mit meinem Anliegen. Mit Erfolg. Das Ergebnis: Ich schreibe Glück erfüllt mit einem Tuxedo Laptop diesen Blog-Beitrag.

Vorweg der Hinweis: Tuxedo Computers zahlt mir weder Geld hierfür, noch schreiben Sie mir vor, was ich in meinen Blog-Beiträgen schreiben soll. Im Gegenteil bin ich weiterhin allein verantwortlich für den redaktionellen Inhalt. Die Artikel geben meine auf Erfahrungen und Fakten basierende persönliche Meinungen und Ansichten wieder. Vielmehr bin ich richtig froh, dass ich meinen 5 Jahre alten Laptop, der nahezu seinen Geist aufgibt, für den Testzeitraum zur Seite legen kann, und mich mit dem TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5 auf meine Content-Produktion für Datenschutz und Freiheit fokussieren kann. DANKE!

Wer oder was ist TUXEDO Computers?

Gibt man den Begriff „Tuxedo“ in Wikipedia ein, stellt man fest, dass dieses Wort in verschiedenen Kontexten verwendet wird. Augenscheinlich suchen wir danach:

Tuxedo (Computer), von dem gleichnamigen deutschen Hersteller gefertigte Computer, die mit dem Betriebssystem Linux laufen.

Interessanterweise bezeichnet man (moderne Interpretationen von) Smokings im amerikanischen Sprachraum auch als „Tuxedo“. Zudem gibt es einen aus Gin, Wermut, Kirschlikör, Absinth und Orangenbitter hergestellten Cocktail namens „Tuxedo“ sowie mehrere musikalische Jazz-Bands mit diesem Namen. Interessant!

Die ersten Assoziationen, die mir vor der Inbetriebnahme des Gerätes deshalb im Kopf kommen: Seriosität, Spaß und Kreativität. Ich klicke bei Wikipedia auf „Tuxedo (Computer)“. Leider stelle ich fest, dass dieser Wikipedia-Artikel noch nicht erstellt worden ist. Neue Assoziation: Mysteriös und geheimnisvoll. Ein bisschen so wie Linux-Nutzer und das Linux-Maskottchen „Tux“. Ich bin neugierig und gehe auf die Webseite von „Tuxedo Computers“. Auf der „Über-Seite“ lese ich:

„Der Name TUXEDO Computers vereint sowohl die Ansprüche als auch das Produktspektrum in sich: TUXEDO ist im Englischen der Maßanzug. Ebenso steckt darin der Name des Linux-Maskottchen Tux. TUXEDO Computers sind also nicht nur PCs mit Linux-Hardware im Maßanzug, man erkennt sie schon sofort am Namen als solche. Nur dort, wo TUXEDO draufsteht, ist also auch Linux-Hardware im Maßanzug drin!“

Ein Lob an die Marketing-Abteilung: Cleverer Schachzug bei der Namenswahl!


Paket ist angekommen: Unboxing des Tuxedo Laptops

Eines Tages klingelt der Postbote bzw. der Paketlieferdienst dann bei mir. Er erfreut mich mit seinem Paket: Der Tuxedo-Laptop ist angekommen! Ich glaube man sieht mir auf dem Bild die Freunde im Gesicht an. Danke für dieses Glückserlebnis! Nur noch paar Kartonagen trennen mich vom ersehnten TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5. Es wird nicht lange gefackelt, sondern das Paket geöffnet, damit ich den Laptop von Tuxedo „auf Herz und Nieren“ testen kann.


Paket-Inhalt: Laptop und kleine Aufmerksamkeiten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das waren meine Eindrücke beim Unboxing.


Bild 1: Ich habe also das Paket erhalten. Auf dem Karton wird ein Paketgewicht von 5,00 kg angegeben. Ich weiß wirklich nicht, wie dieses Gewicht zustande kommt, denn der Laptop fühlt sich bei der Arbeit zwar hochwertig, aber auch sehr leicht an.

Bild 2: Nachdem die Kartonage entfernt wurde erblicke ich einen weißen Karton mit der Aufschrift „Tuxedo Computers“. Als Beilage noch eine Ausgabe der Zeitschrift „Linux Magazin.“ Ein cleverer Schachzug von TUXEDO, um das Image der eigenen Marke als Premium-Hersteller für Linux-Hardware zu stärken.

Bild 3: Im weißen Karton wiederum befanden sich jeweils in Plastik-Folie verpackt und gesichert durch Styropor Laptop (TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5), Netzteil, Ladekabel, rechtliche Hinweise und ein Mouse-Pad mit dem Linux-Maskottchen „Tux“. Besonderes letzteres „verankert“ die Bedeutung, die das Unternehmen dem Betriebssystem beimisst. Auch erwärmt es das Herz, den süßen Pinguin zu sehen.

Wer davon nicht genug hat, findet weitere Pinguin-Bilder auf Pixabay.


Bild 4: Folie entfernt und Styropor zur Seite gelegt, erstrahlen die Komponenten. Der Plastikverbund, in dem ich die rechtlichen Hinweise vermutet habe, bestätigt sich als solcher. Zudem sind dort als Beigabe noch Block, zwei Kugelschreiber, Tuch zur Reinigung des Bildschirmes, Postkarte sowie der WebFAI-Stick enthalten.

Bild 5: Nicht zu vergessen ich neben den rechtlichen Papierkram auch die Erwähnung der CD, die mit Nutzerhandbuch, Gerätetreibern und Programmen ausgestattet ist. Der Laptop kann aber ohne die CD in Betrieb genommen werden.

Bild 6 & 7: Langsam widmen wir uns dem Hauptgerät zu. Nur noch schnell, die Schutzfolie vom Tuxedo-Laptop abziehen und schon ist das Gerät einsatzbereit.

Bild 8: Auf der Rückseite des Laptops sowie auf dem Mouse-Pas sieht man das Tuxedo-Logo. Mein Logo-Designer Denis (Instagram) bestätigt: Gutes Branding!

Bild 9: Eine Besonderheit des Laptops ist die Tastatur. Ähnliche wie bei Windows mit dem „Windows Button“, gibt es bei Tuxedo den „Tux-Button„. Mit ihm gelangt man schnell zur Start-Leite, was insbesondere für Nutzer interessant ist, die von einem proprietären Betriebssystem auf Linux wechseln. Besonders gefällt mir, dass die Tastatur einen angenehmen Druckpunkt hat – was mir insbesondere beim Schreiben auffällt. Als praktisch empfinde ich auch die Tastatur-Beleuchtung.


Bild 10: Mit 14 Zoll hat der Laptop auch die ideale Bildschirmdiagonale für mich. In der Hinsicht hat aber jeder seine individuellen Bedürfnisse. Tuxedo selbst bietet auf der Shop-Webseite Linux Laptops zwischen 10 und 17,3 Zoll zum Verkauf an.

Bild 11 & 12: Wichtig sind natürlich auch die Anschlüsse. Diese sind im Einzelnen:

2x USB 3.1 Typ-A Gen1 bis 5Gbit/s
1x USB Typ-C 3.1 Gen2 mit Thunderbolt 3 inkl. DisplayPort (max. 3840×2160@60Hz) und Ladefunktion (USB Power-Delivery / USB-PD / DC-IN; Benötigt mind. 19V Netzteil)
Zusätzlich werden externe dedizierte Grafikkarten (eGPU) vom Thunderbolt 3 Port unterstützt!
1x MiniDisplayPort 1.3 (max. 3840×2160@60Hz)
1x HDMI 1.4b mit HDCP (max. 2560×1600@60Hz bzw. 3840×2160@30Hz)
1x Kopfhörer
1x Mikrophon
1x Gigabit-LAN-Port
1x Ladeport
1x Card-Reader
1x SIM-Karten-Slot (microSIM-Format)
1x Kensington

Positiv fällt mir auf, dass viele verschiedene Anschluss-Arten bestehen. Mit dem SIM-Karten-Slot (den ich allerdings nicht testen konnte) besteht die Möglichkeit auch unterwegs auf mobile Daten zuzugreifen. Hier muss sich noch zeigen, wie es mit der Akku-Laufzeit aussieht. Wenn die Angaben auf der Webseite (ca 12h) stimmen, macht es das Gerät zum perfekten mobilen Begleiter. Ein Manko, das mit meiner Nutzungsart zusammenhängt, ist, dass die zwei USB 3.1. Buchsen mir persönlich nicht ausreichen. Hier greife ich auf einen Multi-Adapter zu. Doch jeder Nutzer ist individuell, zumal die Anschlüsse ansonsten ein rundes Bild abliefern.

Da ich inhaltlich Redundanzen vermeiden möchte, verlinke ich für technische Details des TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5 auf die Webseite von Tuxedo.

Zusammenfassung: Erste Eindrücke und erstes Fazit

Auf den ersten Blick macht das TUXEDO InfinityBook Pro 14 v5 bereits einen soliden Eindruck. Angemerkt sei, dass die Laptops mit dem Konfigurator auf der Webseite an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können (Beispiel). Der mir zugeschickte Laptop ist an meine Bedürfnisse zugeschnitten. Einen solchen Service bieten nur wenige Unternehmen, sodass dies positiv hervorzuheben ist. Ohne das Gerät eingeschaltet zu haben, hat mich das Unternehmen „Tuxedo“ mit der Markenidentität und im „Story-Telling“ auf Linux eingestimmt. Kleinigkeiten, wie das beigelegte Linux-Magazin, das Mouse-Pad mit dem Maskottchen „Tux“ und der „Tux-Button“ mit süßem Pinguin auf der Tastatur, machen Lust auf Linux.

Es wird Zeit für die Einrichtung des Gerätes und den nächsten Blog-Beitrag.

LG Mr. Datenschutz – die Adresse für Datenschutz und Freiheit

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