Nur Bares ist Wahres: Smarte Leute nutzen Bargeld!

Wer in Zeiten von PayPal, Bitcons und dem (geplanten) „Trend“ zur bargeldlosen Gesellschaft von Bargeld redet, gilt schnell als verstaubt. Doch ist dem wirklich so? Mit diesem Artikel wollen wir einen Einblick geben, warum Bargeld gegenüber digitalen Bezahlmethoden viele Vorteile bietet und warum Bargeldzahler in Zeiten der Digitalisierung sehr „smart“ handeln.

Wer bar bezahlt hat seine Finanzen besser im Blick

Es ist psychologisch erwiesen, dass Barzahler, besser mit Geld umgehen können als Kreditkartenzahler. Das sichtbare Geld im Geldbeutel zeigt dem Käufer immer an, wie viel Geld er noch besitzt und durch das physische entnehmen des Geldes aus dem Geldbeutel führt beim Zahler dazu, dass sich ein Verlustgefühl einstellt und es eher vermieden wird zu viel Geld auszugeben. Dieser Effekt findet bei einer Kartenzahlung nicht statt, da man weniger den Bezug zum Geld hat und sehr schnell den Überblick zu seinen Finanzen verlieren kann.

Wer bar zahlt, hat seine Privatsphäre unter Kontrolle

Bei einer Barzahlung (sofern Sie keine anderen personenbezogenen Daten angeben, z.B. über Kundenkarten) hinterlassen Sie keine Datenspuren. Sie sind – anders als digital – anonym.

Nostalgie und Sammelfaktor

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten vor dem Euro? Wo es noch Deutsche Mark, Forint, Franc oder italienische Lire gab? Wie gerne Sie diese nach dem Urlaub gesammelt haben? Oder vielleicht sammeln Sie heute auch Euros aus ganz Europa und interessieren sich für die Prägungen. Hierbei ist ein ganzer Sammelkult entstanden und viele Sammler freuen sich heute über ein paar Lire und zahlen Ihnen mehr, als Sie damals dafür umgetauscht haben. Bei einer bargeldlosen Gesellschaft fällt dieser Nostalgie-, Sammelfaktor und ggf. diese Wertsteigerung weg. Übrigens erinnern Sie sich an Ihre ersten verdienten 50 Euro, die Ihr Laden eingenommen hat und diese eingerahmt über Ihren Laden hängen? Das wird es bald auch nicht mehr geben.

Soziale Stütze Bargeld

Mit der Abschaffung von Bargeld, grenzen wir sozial Schwache weiter aus der Gesellschaft aus. In Schweden werden Obdachlose dafür mit „Kartenterminals“ oder „iPhones“ ausgestattet. Man hat also kein Geld zum Essen, aber ein iPhone. Bei den derzeitigen iPhone Preisen kann man sich leicht ausrechnen, wie viele Mahlzeiten sich der Mensch dafür kaufen könnte. Rechenbeispiel? Eine Portion Pommes und eine Cola ca. 3.50 Euro und ein iPhone ca. 600 Euro….das wären 171 Portionen Pommes mit einer Cola…

Bargeld bedeutet Freiheit

Doch diese Freiheit möchte man uns nach und nach nehmen. Nicht nur, dass Ihre Transaktionen nicht überwacht werden und Sie Abhängig von den Banken sind. Nein, auch wenn das System komplett gehackt werden würde (was bei den neuen digitalen Zahlungsdiensten nicht unwahrscheinlich ist), können Sie nach wie vor bezahlen und sich etwas zu Essen kaufen. Selbst unsere Bundesregierung rät immer genug Bargeld zu Hause zu haben für Krisenfälle. Denn Bargeld funktioniert ohne Strom.

Abschaffung unserer bargeldlosen Freiheit

Leider gehen viele Länder in eine nahezu bargeldlose Gesellschaft über. Ein oft genanntes Beispiel ist hierbei Schweden. Das ABBA Musem in Schweden gilt als eine der ersten bargeldlosen Museen überhaupt. Herangetrieben von einem familiären Schicksalsschlag (einen Überfall) auf ein Familienmitglied der Bandmitglieder. Ein Überfall ist schlimm, kann aber auch mit Kreditkarten passieren.

Doch nicht nur die Gesellschaft, sondern auch der Staat will uns diese Freiheit wegnehmen, das bedeutet:

Verlust über unseren finanziellen Überblick (Digitalgeld)
Verlust der Privatsphäre (Jede Zahlung nachverfolgbar)
Ausgrenzung von Menschen (Zahlungalgorithmen)
Freiheitsbeschränkung durch Bargeldobergrenzen

Eine sehr gute Leseempfehlung zum Thema: http://norberthaering.de/de/

Passend:Schönes neues Geld – PayPal, WeChat, Amazon Go – Uns droht eine totalitäre Weltwährung“ (Norbert Häring) [Buch7*]

Seien Sie also wirklich smart und zahlen Sie bar! Sie wissen doch: Nur bares ist Wahres!

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Beitragsbild: Pixabay

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